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«Am Ball bleiben»

Seit gestern Samstag rollt nun also der Ball. Die lang ersehnte Fussball Europameisterschaft, kurz EM 08, hat begonnen. Auch im Gottesdienst der Kirche Rüderswil war das runde Leder ein Thema. Und um auf das Thema einzustimmen, spielte der Organist zur Eröffnung des Gottesdienstes den Schweizerpsalm.

In seiner Predigt beleuchtete Pfarrer Lorenz Schilt verschiedene Aspekte des Fussballs. das Spiel mit dem Ball kann uns für menschliches Handeln Vorbild sein: Fairness, Teamgeist und das Annehmen von Herausforderungen. Das abwechselnde Zuspielen des Balls vermittelt ein Erlebnis der Gemeinschaft, gibt uns ein Beispiel dafür, dass wir im Miteinander mehr zu leisten vermögen als im Alleingang. Fussball, das schliesst auch den Willen zum Gewinnen ein, die Bereitschaft, vieles zu wagen und nötigenfalls auch Opfer zu bringen. Doch was bedeutet ein Sieg in einem Fussballspiel, fragte Pfarrer Schilt und schloss dabei den Kreis zum Predigttext, den er in Lukas 9,25 fand: «Was hat ein Mensch davon, wenn er die ganze Welt gewinnt, aber zuletzt sich selbst verliert, oder sich doch schweren Schaden zufügt?»

In der Euphorie rund um den Ball geraten laut Lorenz Schilt wichtige Dinge in den Hintergrund. In den letzten Tagen und Wochen lasen wir in den Zeitungen vom Streit um die Milchpreise. Wie bei der Milch steigen die Preise bei fast allen Lebensmitteln, mehr und mehr Menschen in der Welt leiden in der Folge an Hunger. Und gerade da müssen wir «am Ball bleiben», dürfen uns nicht von einer Scheinwelt wie der des Fussballs blenden lassen.

Mail us Rüderswil

Vermisstmäudig

Mir vermisse syt drei Tag üses Büssi. Gseh hei mir’s ds letscht Mal am Sunntig Abe. Ds vermisste Büssi lost uf e Name «Pünktli», ds Fäll isch schwarz mit me chliine, wysse Punkt uf der Bruscht. Ds Pünktli isch 10 Jahr alt, vo fiiner Art u sehr ahänglich.

Mir fröie üs uf jede Hiwis. Für Mitteilige bruuchit bitte d’Kommentarfunktion.

Update (6. Juni 2008): Üses Pünktli isch wider da! Hüt am Morgen het es vor der Loubetüre gwartet. Für üs isch das e grossi Überraschig gsi und mir si glücklich, dass üses Büssi wider da isch. Mir danke allne, wo üs ghulfe hei, ds Mittelpünktli wider z’finde.